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Bauhaus in Leipzig

Krochhochhaus – 04109 Leipzig, Goethestraße 2

Das Krochhochhaus am Augustusplatz wurde 1927 und 1928 erbaut und war das erste Hochhaus von Leipzig. Finanziert wurde es durch den jüdischen Bankier Hans Kroch (* 1887 Leipzig + Jerusalem 1970). Ihm gehörte das Bankhaus Kroch jr. Kommanditgesellschaft auf Aktien in Leipzig, welches zuvor in der Goethestraße 7, Ecke Ritterstraße ansässig war.

Krochhochhaus 1929

Er war Teilhaber der Aktiengesellschaft Braun, Grützke & Co und gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrats. Neben ihm begleiteten dieses Amt noch weitere einflussreiche Persönlichkeiten, nämlich der Geheimrat Dr. Paul Bach und die Bankdirektoren Georg Kosterlitz und Oskar Meiners. Das Gebäude hat zwölf Geschosse, wobei am vorletzten eine Turmuhr angebracht ist und am obersten zwei speiende Löwen prangen. Auf dem Dach befindet sich ein Glockenwerk mit der Aufschrift Omnia vincit labor. Im Krochhochhaus, das die Anschrift Goethestraße 2 trägt, sind heute universitäre Einrichtungen und das Ägyptische Museum untergebracht.

Krochhochhaus 2008

Krochsiedlung - 04157 Leipzig-Gohlis, Max-Liebermann-Straße / Landsberger Straße

Auf Krochs Betreiben hin wurde im Norden von Gohlis die nach ihm benannte Krochsiedlung errichtet. Diese liegt in einem Quadrat zwischen Max-Liebermann-Straße und Landsberger Straße und besteht aus mehrstöckigen Wohngebäuden. Die meisten Straßenzüge tragen die Namen von ostfriesischen Inseln, wie Wangerooger Weg oder Borkumer Weg. Alle weisen den Bauhausstil mit den charakteristischen Flachdächern auf. Für die damalige Zeit war diese Architektur geradezu revolutionär, die Räume und Inneneinrichtung entsprachen den gehobenen Ansprüchen. Die Treppenhäuser und Wintergärten sind großflächig verglast. Während der DDR-Zeit befand sich die Siedlung im Dornröschenschlaf. Heute sind die Gebäude saniert und dank der umfangreichen Begrünung ist ein angenehmes Wohnen möglich.

Krochsiedlung, Helgoländer Weg

Versöhnungskirche – 04157 Leipzig-Gohlis, Ecke Viertelsweg / Franz-Mehring-Straße

Als Teil des Gesamtkonzeptes muss die evangelische Versöhnungskirche betrachtet werden. Sie sollte im Zentrum der neuen Wohnsiedlung stehen. Stattdessen sind die beiden Anlagen heute einen halben Kilometer voneinander entfernt. Die dazwischen liegende Fläche wird durch den Kleingartenverein Germanus genutzt. Zahlreiche Glaselemente, darunter ein überdimensionales Kreuz im Vorderbereich, sind auch für dieses Gebäude prägend. Die Kirche befindet sich in der Nachbarschaft des Gohliser Friedhofs mit einer sehenswerten Kapelle.

Versöhnungskirche in Gohlis

Rundling – 04279 Leipzig-Lößnig, Siegfriedplatz

Nicht minder interessant ist die „Rundling“ genannte Wohnsiedlung im Leipziger Stadtteil Lößnig. Der Ort rund um die Bornaische Straße war ein sehr alter und spielte mit seiner Pfarre, der heutigen Gethsemanekirche, eine bedeutende Rolle für die Umgebung. Am Rande befanden sich vorwiegend landwirtschaftliche Nutzflächen. Darauf wurde in den Jahren 1929 / 30 die Siedlung im Stil der neuen Moderne angelegt. Die Wohnhäuser gruppieren sich um eine kreisrunde Straßenanlage und in einigen Nebenstraßen. Diese sind nach Figuren aus der Nibelungensage benannt, daher ist auch der Name „Nibelungensiedlung“ geläufig.

Der Rundling

Sie tragen die Namen Siegfriedstraße, Nibelungenring, Kriemhildstraße, Etzelstraße, Giselherstraße, Dankwartstraße und weitere mehr. In der Mitte liegt der begrünte Siegfriedplatz mit einer Anzahl von Ruhebänken. Im Zweiten Weltkrieg wurde diese Siedlung bombardiert. Heute sind die maroden Hinterlassenschaften beseitigt und man kann das Ensemble in einem sanierten Zustand besichtigen. Am Rande davon entstand wenig später die Gudrunsiedlung. Alle Gebäude sind in Flachdachbauweise errichtet, nur im nördlichen Abschnitt überwiegen die Eigenheime mit normalen Dächern.

Am Nibelungenring

Haus Rabe – 04442 Zwenkau, Ebertstraße 26

Zwenkau liegt knapp 20 Kilometer südlich der Leipziger Innenstadt. Die Gegend ist geprägt durch jahrzehntelangen Bergbau. In einem der Restlöcher entsteht einer der größten Seen Mitteldeutschlands, der Zwenkauer See. Nahe dem ehemaligen Bahnhof befindet sich das Haus Rabe. Es wurde 1930 im Bauhausstil erbaut. Die Architekten waren Adolf Rading und Oskar Schlemmer. In zahlreichen Publikationen ist dieses Gebäude erwähnt und abgebildet. Bewohnt wurde es von der jüdischen Familie Rabe. In den Jahren 1995 und 1996 fand eine Sanierung statt. Das Innere weist zahlreiche Fresken, Installationen und Wandmalereien von Oskar Schlemmer auf. Das Gebäude wird heute durch Förderer des Bauhauses privat genutzt, kann jedoch von außen besichtigt werden.

Haus Rabe in Zwenkau

Zittauer Schmalspurbahn

Die Zittauer Schmalspurbahn hat eine Spurweite von 750 mm und verkehrt von Zittau in der Oberlausitz nach Kurort Oybin und Kurort Jonsdorf. Beide liegen im Zittauer Gebirge, dem kleinsten Mittelgebirge Deutschlands, das wiederum ein Teil der Sudeten ist. Seine Fortsetzung wird vom Iser- und Riesengebirge gebildet. Im Süden grenzt die Tschechische Republik, im Osten Polen an diese Landschaft.

Diesellok am Bahnhof Zittau

Zittau hat etwa 28.000 Einwohner und kann mit der Regionalbahn vom Dresdner Hauptbahnhof erreicht werden. Hier befindet sich eine Umsteigegelegenheit ins böhmische Liberec (Reichenberg). Der Bahnhof der Schmalspurbahn liegt separat, wenn man aus dem Hauptbahnhof heraustritt, gleich auf der linken Seite. Die Fahrkarten sind in einem Verkaufsraum erhältlich, und zwar gegenüber der Stelle, wo die Züge abfahren. Es gibt Ermäßigungen für Kinder, Reisegruppen, Studenten und Mehrfahrtenkarten. Ebenso können Tickets ohne Aufpreis im Zug beim Schaffner gelöst werden. Fahrräder und Skier werden kostenlos mitgenommen. Fahrpläne sind auf der Homepage der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft einsehbar.

Gemütliche Sitzplätze im Waggon

Im Betrieb sind Dampflokomotiven, eine Diesellok sowie ein Triebwagen, die an liebevoll restaurierte historische Personenwagen angekoppelt sind. Es werden Sonderfahrten zum Beispiel mit dem Sachsenzug, Stadtwächter-Zug, Oybiner Burg- und Kloster-Zug oder Musik-Zug angeboten. So lässt sich der Ausflug noch mit einem geführten Stadtrundgang in Zittau oder einer Besichtigung von Oybin verbinden. An Bord gibt es einen kleinen gastronomischen Bereich.

Wartender Zug am Bahnhof Bertsdorf

Die meisten Züge fahren in der Hauptsaison von April bis Oktober. Für die Strecke von Zittau nach Jonsdorf bzw. Oybin benötigt man etwa eine dreiviertel Stunde, wenn man nicht umsteigen muss. Haltepunkte bzw. Bahnhöfe sind in Zittau Haltepunkt, Zittau Süd, Zittau Vorstadt, Olbersdorf Niederdorf, Olbersdorf Oberdorf und Bertsdorf (Bahnhof). Hier teilt sich die Strecke, abwechselnd fährt der Zug nach Jonsdorf oder nach Oybin. Wer in den anderen Ort möchte, muss hier umsteigen. Aber keine Sorge, das geht leicht und schnell, denn der andere Zug steht schon bereit. Der Bahnhof Bertsdorf liegt eigentlich noch am Rande von Olbersdorf.

Rangierende Dampflok am Bahnhof Bertsdorf

Nun geht es hinein ins Zittauer Gebirge. Auf der einen Seite über Kurort Jonsdorf Haltestelle direkt zum Bahnhof von Jonsdorf. Auf der anderen Seite über Kurort Oybin Niederdorf und Teufelsmühle zum Bahnhof Oybin. Die Streckenlänge von Zittau bis Oybin beträgt knapp über zwölf Kilometer. So bummelt man gemächlich durch die Landschaft und hat viel Zeit, sich die Schönheiten selbiger zu Gemüte zu ziehen. Dank der Tatsache, dass der Zug so oft hält, ergibt sich natürlich auch für Wanderfreunde die Chance, die Umgebung zu erkunden.

Stehende Waggons in Oybin

Oybin ist nicht groß und liegt direkt an der tschechischen Grenze. Zum Gemeindegebiet gehören noch die Siedlung Hain und der Luftkurort Lückendorf. Das Wahrzeichen ist der Berg Oybin, ein Felsenmassiv mit einer mittelalterlichen Burg- und Klosteranlage. Weitere Erhebungen sind der Ameisenberg (581 Meter ü. NN.), der benachbarte Töpfer (582 Meter ü. NN.) und der Hochwald (749 Meter ü. NN.) mit einem Aussichtsturm. Auf Schusters Rappen kann man in den Kurort Jonsdorf schlendern und von dort mit der Schmalspurbahn wieder nach Zittau zurückfahren. Zur Orientierung empfiehlt sich die Kompass-Karte Wandern/Rad 811 Oberlausitz/Zittauer Gebirge.

Dampflok am Bahnhof Oybin

Leipzig, Übersicht vom Fockeberg

Leipzig, Stadt Leipzig, Sachsen
Für dieses gute Panorama kann man in der Südvorstadt den Fockeberg besteigen. Er entstand nach dem Zweiten Weltkrieg aus einem Trümmerhaufen. Verschiedene Wege führen auf die Kuppe. Darüber hinaus sieht man das Völkerschlachtdenkmal und die Umgebung von Leipzig.
August 2010

Leipzig-Probstheida, Russenstraße

Leipzig, Stadt Leipzig, Sachsen
Ein Stadtteil, der früher über eine eigene Pfarrei verfügte und deshalb eine große Bedeutung für die umliegenden Orte hatte. Entlang der Russenstraße befinden sich die Kirche und der historische Kern. April 2010

Leipzig, Palmengarten

Leipzig, Stadt Leipzig, Sachsen
Der Palmengarten befindet sich am Ende der Jahnallee und ist eine Fortsetzung des Clara-Zetkin-Parks. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts soll es hier exotische Pflanzen gegeben haben, dann geriet er in Vergessenheit. Für schöne Spaziergänge ist der Park dennoch geeignet. Juli 2010

Leipzig, Reformierte Kirche

Leipzig, Stadt Leipzig, Sachsen
Das Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Gotteshaus am Tröndlinring ist eines der bedeutendsten der Stadt. Früher war der evangelisch-reformierte Glaube weit verbreitet und existierte neben dem heute vorherrschenden lutherischen Bekenntnis. Zum anderen gab es auch Flüchtlinge aus Frankreich, die sich zur reformierten Kirche bekannten. November 2010

Leipzig, Blick auf das City-Hochhaus

Leipzig, Stadt Leipzig, Sachsen
Zwischen der hier zu sehenden Goethestraße und dem Georgiring befindet sich noch ein kleiner Park. Juli 2010

Leipzig, Messehochhaus

Leipzig, Stadt Leipzig, Sachsen
Tritt der Besucher aus dem Hauptbahnhof, sieht er zu linker Seite dieses Gebäude, auf dem sich das charakteristische Symbol der Leipziger Messe befindet. Juli 2010

Leipzig, Sachsenbank

Leipzig, Stadt Leipzig, Sachsen
In der Nähe des WestIn Hotels setzt die Sachsenbank einen weiteren Akzent im städtischen Gepräge. November 2010

Leipzig, Museum der Bildenden Künste

Leipzig, Stadt Leipzig, Sachsen
Ein moderner Bau für die berühmten Gemälde und Skulpturen, nur einen kurzen Fußmarsch vom Hauptbahnhof entfernt in der Katharinenstraße. November 2010

Nürnberg, Henkersteg

Nürnberg, Stadt Nürnberg, Bayern
Ein Muss für jeden Besucher: Der Gang über den Henkersteg und der Blick auf die malerischen Häuser an der Pegnitz. September 2010

Nürnberg, Fresko in der Sebalduskirche

Nürnberg, Stadt Nürnberg, Bayern
Aus einer Zeit, als die Stadt in voller Blüte erstrahlte und einfach nur schön: Ein mittelalterliches Fresko. September 2010

Nürnberg, Sebalduskirche

Nürnberg, Stadt Nürnberg, Bayern
Das Besondere an dieser zweiten evangelischen Stadtkirche - neben der Lorenzkirche - sind ihre steinernen Bildnisplatten an der Außenwand und die sakralen Schätze im Innenraum. Man findet sie am Rathausplatz, vom Albrecht-Dürer-Haus und der Burg führen die Straßen direkt auf sie zu. September 2010

Nürnberg, Albrecht-Dürer-Haus

Nürnberg, Stadt Nürnberg, Bayern
Unterhalb der Burg, an der Stadtmauer gelegen, kann man das Dürerhaus besichtigen. Es stammt aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Hier wohnte der berühmte Künstler, von dem Kreationen wie der Feldhase stammen. Heute ist in den Räumen ein Museum untergebracht.
September 2010

Nürnberg, Blick von der Burg

Nürnberg, Stadt Nürnberg, Bayern
Das beste und kostenlose Panorama hat man von der Aussichtsterrasse der Burg. Nicht nur die Altstadt wie hier mit den Türmen der Sebalduskirche, auch die Außenbezirke sind gut zu sehen. September 2010

Nürnberg, Kaiserburg

Nürnberg, Stadt Nürnberg, Bayern
Sie ist das Wahrzeichen und zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der ehemaligen Reichsstadt. Ihre Architektur begeistert Jahr für Jahr Millionen von Besuchern und wurde zum Vorbild für viele nachfolgende Bauten. September 2010

Nürnberg, Lorenzkirche

Nürnberg, Stadt Nürnberg, Bayern
Die Ursprünge dieses evangelischen Gotteshauses liegen im 13. Jahrhundert. Die Besichtigung des Innenraumes mit seinen mannigfachen Kunstschätzen sollte man nicht verpassen. September 2010

Nürnberg, Nassauer Haus

Nürnberg, Stadt Nürnberg, Bayern
Läuft man von Hauptbahnhof durch die Königstraße zum Hauptmarkt, befindet sich gegenüber der Lorenzkirche dieser berühmte mittelalterliche Wohnturm. September 2010

Nürnberg, Weinstadel und Wasserturm

Nürnberg, Stadt Nürnberg, Bayern
Wohl eine der bekanntesten Stadtansichten von Nürnberg ist der Weinstadel aus dem 15. Jahrhundert. An ihm fließt die Pegnitz vorbei. Februar 2011

Nürnberg, Spittlertormauer

Nürnberg, Stadt Nürnberg, Bayern
Eine romantische Partie an der mittelalterlichen Stadtmauer mit Blick auf den Turm der Sinne. Februar 2011
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