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Neuffen

In einem offenen Talkessel liegt am Rande der Schwäbischen Alb die Stadt Neuffen. Hier wohnen über 6000 Einwohner, davon etwa 500 im Ortsteil Kappishäusern. Schon seit Ewigkeiten wird in dieser bevorzugten Lage Weinbau betrieben. Davon zeugen die rebenbestandenen Hänge, die sich an der Ostseite rund um die Schloßsteige ausdehnen. Neuffen verfügt über eine kleine mittelalterliche Stadtanlage, in der die Hauptstraßen aus der Umgebung zusammenlaufen. Noch heute bilden die Gassen der Altstadt mit ihren alten Häusern eine Einheit, die vom Unteren und Oberen Graben begrenzt wird.

Das Vogthaus ist eine Station auf dem historischen Stadtrundgang.

Im Zentrum steht die Martinskirche aus dem 13. Jahrhundert, die ursprünglich über Elemente aus romanischem und gotischem Stil verfügte. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg erfuhr die Kirche danach einen Wiederaufbau. Über einige Treppenstufen gelangt der Besucher zu einem Vorplatz. Sehenswert ist hier das Steinmetzkunstwerk „Der Ölberg“, das wie der Chor noch vom Vorgängerbau erhalten blieb. Die Darstellung mit bunt bemalten Figuren zeigt Jesus im Garten Gethsemane und den Verrat des Judas. Links neben dem Epos sind der Namen des Stifters Aberlin Schech und die Jahreszahl 1504 eingraviert. Darüber hinaus ist im Eingangsbereich ein Kriegerdenkmal zum Andenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges zu finden.

Die Martinskirche hat alle Zeiten überdauert.

Die Stadt hat für ihre Besucher einen historischen Rundgang durch die Altstadt angelegt. Er dauert nicht lange – aber wer die Gassen erkundet, wird eine gut erhaltene Bausubstanz mit viel Ausstrahlung vorfinden. An besonders wichtigen Gebäuden wurden Tafeln angebracht, die über die Geschichte der Orte informieren. Quer hindurch zieht sich die Hauptstraße, die mit kleinen Geschäften des täglichen Bedarfs und Gastronomie belebt ist. Das Rathaus wurde wie viele andere Häuser in Fachwerkbauweise errichtet. Die Stadtverwaltung befindet sich am Marktplatz, der von einem Marktbrunnen aus dem 18. Jahrhundert geschmückt ist. Am Unteren Graben 26 befindet sich das Deutsche Ordensmuseum mit Ausstellungen von Ehrenzeichen aus dem In- und Ausland. Geöffnet ist die Einrichtung nur nach Absprache.

Fachwerkrathaus am Marktplatz

Neuffen ist ein bedeutender Weinbauort in der Region und produziert den Täleswein. Daher verwundert es nicht, dass auch eine Kelter den Wandel der Zeiten überlebt hat. Stolz sichtbar besagt eine Aufschrift, dass sie im Besitz der Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck ist. Sie weist eine Fachwerkkonstruktion und die vorherrschende Bauart der regionalen Keltern auf. Der Kelterplatz ist heute ein öffentlicher Parkplatz und jährlicher Standort für den Maibaum.

Neuffener Kelter

Berühmt gemacht hat die Stadt ihre Burg Hohenneuffen, die sich auf 743 Metern ü. NN. Auf einem Bergkegel erhebt. Es handelt sich um die größte Burgruine Süddeutschlands. Die geschichtlichen Anfänge gehen bis in die Bronzezeit zurück. Eine erste Burg wurde im Mittelalter erbaut, sie stand unter wechselnder Herrschaft. Politische Bedeutung bekam die Burg durch das Treffen der Minister der drei südwestdeutschen Länder nach dem Zweiten Weltkrieg. Heute führt von Neuffen die Straße hinauf auf die Alb und dann nach Erkenbrechtsweiler, wo die Fahrstraße zum Hohenneuffen abzweigt. Hier gibt es im Wald einen großen Wanderparkplatz, der auch für Omnibusse geeignet ist.

Eingang zur Burg Hohenneuffen

Man läuft etwa 15 Minuten zur Burg und kann schon vorab markante Befestigungen aus dem Mittelalter ausmachen. Mächtig erhebt sich die Burg auf dem Gipfel des Berges. Von zahlreichen Bastionen sind Panoramablicke auf die Stadt, in den Großraum Stuttgart und auf den Albrand möglich. Die ehemaligen Wohnräume können teilweise noch besichtigt werden. Im oberen Innenhof der Burg befindet sich ein gutes Restaurant mit Freiterrasse. Regelmäßig finden hier Spektakel und Feiern statt.

Blick von der Burg auf Beuren und das Albvorland

Kappishäusern ist ein Ortsteil von Neuffen, stand aber geografisch und kirchlich stets Dettingen näher. Von Neuffen gelangt man nur über das eigenständige Kohlberg hierher. Das früher aus zwei Teilen bestehende Dorf dehnt sich auf einer Anhöhe am Rande des Jusibergs aus. Neben dem alten Ort entlang der Metzinger und Dettinger Straße gibt es nur wenige neue Straßen. 1958 bekam das Dorf dann seine Michaelskirche. Die Besonderheit ist ihre Gesamtanlage mit Bürgerhaus und Evangelischem Gemeindehaus. Vom Standort hat der Besucher ein Panorama auf das Ermstal bis hin zur Achalm. Etwas Landwirtschaft befindet sich noch im Ort.

Dettinger Straße in Kappishäusern

Rund um Kappishäusern gibt es ausgedehnte Wanderwege durch Obstbaumwiesen und Wälder. Auch heute gehört der Weinbau noch zum Erscheinungsbild der näheren Umgebung dazu. Der Jusiberg, kurz „Jusi“ genannt, ist der Hausberg von Kappishäusern und Kohlberg. Mit einer Höhe von 673 Metern ü. NN. bietet er eine hervorragende Aussicht in den Großraum Stuttgart, zum Schönbuch, nach Reutlingen und Tübingen und zur Schwäbischen Alb. Seine Hänge sind unbewaldet, ein schmaler Pfad führt vom Wanderparkplatz hinauf auf halbe Höhe und dann auf den Gipfel. Oben befindet sich eine Grillstelle, wo auch der Wald beginnt. Über gut befestigte Wege kann von hier aus die Stadt Neuffen erreicht werden.

Am Jusiberg - Blick von halber Höhe auf Neuffen und die Burg

Vom Nürtinger Bahnhof, wo Anschluss an die Regionalbahn Stuttgart – Tübingen besteht, fährt die Tälesbahn in 12 Minuten nach Neuffen.

Mössingen

Die Schwäbische Alb, der Landkreis Tübingen, die hohenzollerischen Lande - in diese Umgebung ist die Große Kreisstadt Mössingen mit ihren 20.000 Einwohnern eingebettet. Die Stadtrechte wurden 1974 verliehen, vorher war Mössingen ein Dorf. Entsprechend findet der Besucher hier keine großspurige Architektur. Das geistliche Zentrum bildet die Peter- und Paulskirche vom Beginn des 16. Jahrhunderts. Sie ist von älteren Häusern und gemütlichen Straßen umgeben, die im Frühling bunt geschmückt werden.

Mössingen vom Dreifürstenstein aus

Seit den Neunzigerjahren freuen sich die Bewohner über den Beinamen „Blumenstadt“. Denn sobald es wärmer wird, sind Menschen aus nah und fern von prächtigen Beeten und blühenden Wiesen begeistert. Auch das benachbarte Gönningen ist im April ein wahrer Magnet, denn hier findet die Tulpenblüte statt. Dann erblühen tausende Tulpen entlang der Straßen, in den Vorgärten und auf dem Friedhof in verschiedensten Farben. In beiden Orten werden zu dieser Zeit auch Festlichkeiten ausgerichtet.

Mössingen ist eine Stadt der Natur. Das merkt der Besucher schon, wenn er auf der B 27 kommend die schöne Umgebung erblickt: Der Albtrauf umrahmt hier die Täler, in denen die Ortsteile Öschingen und Talheim liegen. Wo sich die Ebene auftut, da ist Mössingen mit seinem Nachbarort Belsen.

Mössingen vom Filsenberg aus

Bekannt ist die Stadt wegen einem Ereignis, das am 12. April 1983 stattfand: Der Mössinger Bergrutsch. Ausgelöst durch starke Regenfälle, stürzte der Albtrauf bei der größten Erdbewegung seit 100 Jahren mit voller Kraft in die Tiefe. Dabei begruben die Erdmassen alles unter sich. Noch heute kann man die Auswirkungen beobachten. Der Weg zur Stelle ist gut ausgeschildert. Vom Wanderparkplatz führt ein Rundweg durch das Rutschungsgebiet. Illustrierte Tafeln geben Auskunft über die einzelnen Abschnitte. Noch ist die Vegetation hier spärlich. Doch das Interessante ist, dass sie nach dem Sturz komplett vernichtet war und so nun neue Arten Platz haben, sich anzusiedeln. Einige Bereiche sind für den Durchgang gesperrt. Führungen und Informationen bietet Armin Dieter an, der auch ein Buch über den Bergrutsch geschrieben hat: Öffentliche Führungen finden von Mai bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat von 14 bis 16.30 Uhr statt (gebührenpflichtig). Sonderführungen gibt es nach Voranmeldung.

Mössinger Bergrutsch

Mit 854 Metern über dem Meer ist der Dreifürstenstein der höchste Berg des Landkreises Tübingen. Darüber hinaus ist er Hausberg der Stadt Mössingen. Er fällt nach drei Seiten steil ab und war bis 1806 das Dreiländereck zwischen den Territorien von Württemberg, Hohenzollern und Fürstenberg. Heute grenzen hier der Zollernalbkreis und der Landkreis Tübingen sowie die drei Städte Hechingen, Burladingen und Mössingen aneinander. Im Wald stehen entlang des Weges noch zahlreiche Grenzsteine. Auf dem Dreifürstenstein steht eine Schutzhütte mit einer Informationstafel, die auch Daten zur Geschichte und eine Landkarte bereithält. Unternehmungslustige Besucher finden hier eine Grillstelle. Die Aussicht reicht über das Bergdorf Beuren in die hohenzollerischen Lande mit der Stammburg des preußischen Adelsgeschlechts. Zur Westseite liegt die Stadt Mössingen mit dem Steinlachtal zu Füßen, und bei guter Wetterlage erblickt man die Höhen des Schwarzwaldes.

Gute Aussichten auf dem Dreifürstenstein

Öschingen ist noch ein intaktes Dorf mit vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern. Die Martinskirche wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut. Ihr gotischer Turm mit Fachwerkaufsatz stammt noch vom Vorgängerbau. Besonders schön sind die Bereiche um die Bolbergstraße und Obergasse. In der Hausnummer 1, einem Gebäude von 1700, befand sich früher das Rathaus. Heute beherbergt es das Holzschnitt-Museum Klaus Herzer. Neben den Druckerzeugnissen aus der Kunststiftung können auch Druckstöcke und Zubehör besichtigt werden. Im Museumsshop kann der Besucher auf eine große Auswahl an Holzschnitten zurückgreifen. Geöffnet ist fast das ganze Jahr über, Führungen sind erhältlich, Sonderausstellungen und Veranstaltungen finden statt.

Ensemble in Öschingen

Der Filsenberg ist ein 797 Meter hoher Berg über Öschingen und Talheim. Er ist bekannt wegen seiner Magerwiese mit seltenen Pflanzenarten wie Orchideen und Enziane. Deshalb steht diese unter Naturschutz. Von Öschingen aus führt eine unbefestigte, aber befahrbare Straße auf den Berg. Von hier aus sind Wanderungen über die Hochfläche, auf die Kuppe Meisenbühl mit Aussicht in die umgebenden Täler, oder zur Grillstelle oberhalb Talheims möglich. Darüber hinaus führt von hier auch ein Wanderweg auf die benachbarte Albhochfläche nach Sonnenbühl.

Auf dem Filsenberg

Grabenstetten

Auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb liegt rund sieben Kilometer nordöstlich von Bad Urach die Gemeinde Grabenstetten. Ein altes Bauerndorf mit rund 1500 Einwohnern, gepflegten Anliegerstraßen und schöner Umgebung. Obwohl heute die meisten Einwohner nicht mehr von der Landwirtschaft leben, sieht man noch viele Gebäude mit Scheunentoren. An einigen Straßenecken befinden sich alte Pumpbrunnen.

Ortsmitte von Grabenstetten

Im Zentrum des Dorfes steht die evangelische Peter-und-Paul-Kirche. Die erste Erwähnung der Kirche stammt von 1275. In dieser Zeit wurde vermutlich der heute noch in Benutzung befindliche Taufstein gefertigt. Der Turm mit Fachwerk wurde 1680 neu erbaut. Der Innenraum weist vielfach romanischen Baustil auf. Jedoch sind auch gotische und barocke Elemente festzustellen. Einige der frühen Wandmalereien wurden im 20. Jahrhundert entdeckt und restauriert. Die Kirche verfügt über eine Sonnenuhr an der Außenmauer. Um sie herum befindet sich der Friedhof mit einem Ehrenmal. Das Pfarrhaus stammt vom Anfang des 18. Jahrhunderts.

Peter-und-Paul-Kirche

Östlich von Grabenstetten befindet sich die Ruine Hofen. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut und gehörte den Herren Schwenzlin. Sie blieb lange Zeit im Familienbesitz, bis die Güter Anfang des 15. Jahrhunderts veräußert werden mussten und daraufhin verfielen. 1823 gelangte die Ruine in den Besitz der Familie Weinland, aus deren Reihen auch der Autor des "Rulaman" stammt. Heute besteht die Anlage nur noch aus einigen Mauerresten und dem Graben. Der Torbogen und die Halsgrabenmauer wurden 1986 rekonstruiert. Eine Holzbrücke wurde zwischenzeitlich abgebrochen. Über dem Abhang stehen Ruhebänke, von hier hat der Besucher ein Panorama in das Schlattstaller Tal. Von der Ortsmitte ist die Ruine über die Böhringer Straße und den Hofener Weg in rund 500 Metern zu erreichen.

Ruine Hofen

Der Heidengraben hat eine Fläche von über 1600 Hektar und ist nicht nur das größte keltische Oppidum in Deutschland, sondern auch eines der größten in Europa. Diese auch Elsachstadt genannte frühgeschichtliche Siedlung befand sich am Rande der Albhochfläche. Schon oft wurde das Gelände von archäologischen Teams untersucht. Dabei wurden über 2000 Jahre alte Keramik, Schmuck und Fibeln gefunden. Die Lage für die einstigen Bewohner scheint optimal gewesen zu sein: Auf einem Vorsprung am Rande des Albtraufs, rund 200 Meter über mehreren Flusstälern. Das Hinterland bot damals wie heute fruchtbare Böden, um das Überleben zu sichern. Und zum Schutz gegen Feinde wurde einfach der Wall gebaut, der heute noch erhalten ist.

Der Wall am Heidengraben

Im Gelände lässt sich einiges mit bloßem Auge erkennen: Das keltische Oppidum wurde mit dem Wall und einem Graben befestigt. Über einen Pfad kann er sogar begangen werden. An manchen Stellen ist der Weg unterbrochen, was daran liegt, dass die Umgebung heute landwirtschaftlich genutzt wird. Trotz des annehmbaren Verlustes durch Pflugbau lassen sich viele Unebenheiten im Untergrund ausmachen. Rund um das Landgasthaus Burrenhof an der Straße nach Hülben gibt es etwa 30 Grabhügel, die aus der Hallstattzeit stammen. Überall geben bebilderte Infotafeln dem Besucher Auskunft über die geschichtlichen Hintergründe. Heute gehört die Fläche des Heidengrabens den Gemeinden Hülben, Erkenbrechtsweiler (Kreis Esslingen) und Grabenstetten. Parkplätze befinden sich beim Burrenhof, an der Landstraße nach Hülben und nach Römerstein.

Grabhügel beim Burrenhof

In der Böhringer Straße 7 gibt es das Keltenmuseum Heidengraben. Die Initiatoren widmen sich seit 1998 besonders der keltischen Besiedlung am Heidengraben. Ausgestellt sind Funde dieser Zeit sowie aus der alemannischen Epoche, unter anderem ein komplettes Grab mit Beigaben. Geöffnet ist von Mai bis September, am Sonntag von 14 bis 16 Uhr sowie nach Absprache. Der Eintritt ist frei.

Keltenmuseum Heidengraben

An der Straße zum Heidengraben befindet sich der Flugplatz der Fliegergruppe Grabenstetten-Teck-Lenninger Tal e.V. Hier kann der Besucher dem Betrieb zuschauen, und am Wochenende ist die Vereinskantine geöffnet.

Magdeburg

Im Norden Deutschlands, zwischen Hannover und Berlin, liegt die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt: Magdeburg. Das Wahrzeichen ist der Magdeburger Dom, die Grabkirche Ottos I. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde im Stil der Gotik erbaut. Am Domplatz befindet sich auch der Landtag von Sachsen-Anhalt und das Schloss mit dem Sitz des Justizministeriums. Über das ganze Stadtbild verteilt finden sich eine Vielzahl an weiteren Kirchen. Magdeburg ist Sitz der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und des Bistums der katholischen Kirche.

Der Magdeburger Dom

Das rund 1000 Jahre alte Kloster Unserer Lieben Frauen steht unweit des Domes und diente noch bis ins 19. Jahrhundert seinem Zweck. Heute bildet es die Umgebung für das Kunstmuseum mit Ausstellungen von Skulpturen und zeitgenössischer Kunst. Darüber hinaus findet der Besucher hier die Klosterschulbibliothek. Angrenzend kann man den Fürstenwall mit Resten der Befestigungsanlagen und Wehrtürmen besuchen. Dort ergibt sich ein besonders guter Blick auf den Dom. Weiter geht es über eine Brücke zum Elbufer. Entlang einer Promenade wandert man am Rande der Altstadt entlang. Auf dem Alten Markt befindet sich das Alte Rathaus im Stil der Renaissance aus dem 17. Jahrhundert. Ein weiteres Highlight ist die hier stehende Nachbildung des Goldenen Reiters, ein Denkmal, das Kaiser Otto I. darstellen soll.

Kloster Unserer lieben Frauen

Eine Sehenswürdigkeit erster Klasse ist das Hundertwasserhaus am Breiten Weg. Es war eines der letzten Projekte des weltbekannten Künstlers und wurde ab 2004 erbaut. Heute trägt es den Namen "Grüne Zitadelle". Das Gebäude zeichnet sich durch seine abwechslungsreiche Fassade und die typische Dachbegrünung aus. Über Durchgänge gelangt man zu einem Innenhof, der von bunten Säulen umgeben wird. Im Zentrum bereichert ein plätschernder Brunnen das Ambiente. Das Hundertwasserhaus ist ein von Leben erfüllter Ort. Hier befinden sich Wohnungen, Arztpraxen, ein Hotel, Gastronomie und Geschäfte. An allen Tagen im Jahr ist das Haus ein Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern.

Das Hundertwasserhaus vom Domplatz aus

Magdeburg wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört und büßte einen Großteil seiner historischen Gebäude ein. Deshalb wird das Stadtbild heute von zahlreichen sozialistischen Neubauten geprägt. Dennoch lassen sich einige Entdeckungen machen. Nach der Wende gab man sich nicht nur Mühe, alte Häuser zu restaurieren, sondern verschönerte auch die Parkanlagen. 1999 fand im Elbauenpark die Bundesgartenschau statt. Eine architektonische Meisterleistung bildet hier der 60 Meter hohe Jahrtausendturm. Gleich daneben liegt der Herrenkrugpark. Die größte Ausdehnung hat der Stadtpark Rotehorn auf der Elbinsel.

Die katholische Sankt-Sebastian-Kirche wird auch als Kathedrale bezeichnet und ist schon 1000 Jahre alt.

Grabplatten auf der Ostseite

Partie am Breiten Weg mit Blick auf den Dom

Der Magdeburger Dom in einer Vorderansicht

Zwischen Domplatz und Breitem Weg, ein Blick auf die Sankt-Sebastian-Kirche

Der Landtag von Sachsen-Anhalt

Hier werden die Ausmaße des Magdeburger Domes deutlich.

Das Schloss ist der Sitz des Justizministeriums.

Eine angenehme Umgebung für die politische Verwaltung des Landes

In einem restaurierten Zustand präsentiert sich das Gebäude des Landtags am Nordende des Domplatzes.

Das Kloster Unserer lieben Frauen blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück.

Noch immer strahlen die dicken Mauern ihren Glanz aus.

Eingangsportal der Klosterkirche

Die breite Elbe gegenüber vom Fürstenwall

Befestigungsanlage, Wehrturm und Dom

Blick über die Fußgängerbrücke

Nichts außer den Geräuschen der nahen Hauptstraße mag hier die Ruhe stören.

Besucher freuen sich über diese Brücke, denn so kommt man sicher von der Altstadt an die Elbe.

Vom Fürstenwall hat man den optimalen Blick auf den Dom.

Der Bereich ist nicht nur für Geschichtsfans von hohem Interesse.

Sicherlich wurde viel Zeit und Arbeit für die Restaurierung verwendet.

Romantische Partie hinter dem Dom

Die obere Vorderfront des Magdeburger Domes

Die untere Vorderfront des Magdeburger Domes

Am Breiten Weg zeigt sich Magdeburg von seiner modernen Seite.

Dort setzt das Hundertwasserhaus genau den richtigen Akzent.

Wer würde nicht gern in diesem schönen Geschäft stöbern ?

Von jedem Standort sieht das Gebäude anders aus.

Partie an der Nordseite mit Blick zum Kloster

So modern die Stadt ist, sie hat auch ihre Reize.

Vor den Städtischen Werken Magdeburg

Partie gegenüber an der Otto-von-Guericke-Straße

Im Kirchlichen Archiv Magdeburg in der Freiherr-vom-Stein-Straße können Ahnenforscher und Heimatkundler Einsicht in die verfilmten Kirchenbücher des Landes nehmen.

Blick auf den Hauptbahnhof

Leuchtende Bäume empfangen den Besucher zur Adventszeit auf dem Bahnhofsvorplatz.
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